1973 - 1998
- Pfr. Friedrich Artinger
Die Kolpingsfamilie erweckt das "Bergfest" zu neuem Leben und kümmert sich um die Renovierung des Kreuzwegs. Der Neubau des Pfarrzentrums mit Pfarrhof, Kapelle, Gruppenräumen und Pfarrsaal wird errichtet. Die Kirche wird renoviert und das historische Deckengemälde im Altbau restauriert. Die Sanierung des Meßnerhauses und des Kindergartens werden umgesetzt. 275 Jahre Pestkirche werden gefeiert, die Pfarrei erweitert und Pfarrer Artinger in den Ruhestand verabschiedet.
Am 1.9.1973 begrüßt die Pfarrei als neuen Pfarrer Friedrich Artinger, dieser war vorher Pfarrer in Mietraching bei Deggendorf.
1976 wird das „Bergfest“ am Dreifaltigkeitssonntag durch die Kolpingsfamilie zu neuen Leben erweckt.
1979 wird das Osterberghaus an den Gastwirt Hermann Schopf verkauft. Ca. 1990 wurde das Anwesen an das Christliche Zentrum verkauft und kirchlich genutzt.
1980 wird der Kreuzweg auf Initiative und mit Finanzierung durch Kolpingsfamilie Steinweg renoviert.
Neubau des Pfarrzentrums und Renovierung der Kirche
1980 wird das Kooperatorhaus mit der Kapelle an die Firma Betten-Böhm verkauft. Die Verkaufserlöse bilden den finanziellen Grundstock für den Neubau des Pfarrzentrums.
1981 wird das Pfarrzentrums mit Pfarrhof, Kapelle, Gruppenräumen und Pfarrsaal nach Plänen des Architekten Josef Lorenz mit einer Bausumme von rund 2 Millionen DM errichtet. Das Pfarrzentrum erhält den Namen „Kuchenreuter-Haus“.
Einweihung ist am 17.5.1981 durch Caritasdirektor Walter Siegert. In der Kapelle wird der Altar mit dem gegeißelten Heiland aus der Kriegerkapelle aufgestellt. Zuletzt stand er in der Kapelle im Mesnerhaus.
Die Stelenkonstruktion (20000 DM) im Innenhof neben dem Kapelleneingang ist ein Sinnbild der Hl. Dreifaltigkeit. Die bunten Glasfenster wurden von Notburga Beckers, einer Tochter des Architekten Hans Beckers gestaltet.
1982/83 wird die Kirche außen und innen renoviert. Die historischen Deckengemälde im Altbau der Kirche werden restauriert. Auch das Mesnerhaus wird saniert und an Studenten vermietet.
Am 6.1.1982 wird die Orgel in der neuen Kapelle eingeweiht, die 63.300 DM gekostet hat, ausgeführt von Firma Georg Jann, Alkofen. Der Kirchenchor hatte 17.000 DM durch Bazare zusammengebracht.
Am 18.2.1988 wird im neuen Pfarrsaal der 60. Geburtstag von Pfarrer Fritz Artinger gefeiert.
1990 wird der Kindergarten für 1,6 Millionen Mark saniert. Am 29.4. erfolgt die Einweihung durch Monsignore Walter Siegert.
Jubiläum 275 Jahre Pestkirche und Installation Beleuchtungsanlage
Am 10.6.1990 feiert Bischof Manfred Müller anlässlich des Jubiläums „275 Jahre Pestkirche“ ein Pontifikalamt in der Kirche mit der „Orgel-Solo-Messe“ von Mozart.
1993 wird auf Initiative von Dr. Cornelius Büechl vom Geschichts- und Heimatverein Steinweg-Winzer eine Beleuchtungsanlage für die Kirche installiert. Damit ist die Kirche auch bei Nacht weithin sichtbar.
Befragung der Gemeindemitglieder
Anfangs 1994 wird mit Fragebogen eine Befragung durchgeführt „Wie finden Sie die Pfarrei?“. 207 also etwa 8 % der 2700 Gemeindemitglieder haben geantwortet. Vorgeschlagen werden Begrüßungsbriefe und Pfarrerbesuche für Hinzugezogene, Kennenlerngottesdienste, ehrenamtlicher Besuchsdienst.
Adventssonntag mit Musica Antiqua
1994 veranstaltet die Musica Antiqua am ersten Adventssonntag unter Leitung von Helmut Schwämmlein ein Konzert in der Kirche. In der Zeitung wird das Konzert gelobt. Von der Kirche heißt es, dass „der Sakralbau nicht gerade den Höhepunkt der Regensburger Baukunst markiert“.
Vergrößerung der Pfarrei und Verabschiedung von Pfarrer Artinger
1996 übernimmt die Pfarrei Steinweg auch die Verwaltung der Pfarreien Winzer und Kneiting.
Am 30. August 1998 findet ein Festgottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrer Fritz Artinger statt, anschließend Feier im Spitalkeller. Pfarrer Artinger geht als
Pensionist in seine Heimatpfarrei St. Wolfgang Kumpfmühl.