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    In unseren Pfarrkirchen ist keine Voranmeldung für reguläre Werk- und Sonntagsgottesdienste nötig. Für alle Gottesdienste und Veranstaltungen gibt es keine Begrenzung der Teilnehmerzahl, wir empfehlen das Tragen von Masken, wenn große Abstände (mind. 1,5 m) nicht eingehalten werden können. An Corona erkrankte oder positiv getestete Personen, sowie Menschen mit starken Erkältungssymptomen können nicht an Gottesdiensten teilnehmen. Auf Grund der aktuellen Situation ist eine kurzfristige Anpassung der Regeln für den Gottesdienstbesuch ohne vorherige Ankündigung möglich. Informieren Sie sich daher auf unserer Website kurz vor Ihrem Besuch über die aktuellen Corona-Regeln.

    Lasst doch die Kirche im Dorf!

    22.09.2022 | Pfarreiengemeinschaft | Vortrag KEB Regensburg

    Am Donnerstag, 22. September, versammelten sich circa 25 Personen in unserem Pfarrsaal in Steinweg zum Vortrag „Lasst doch die Kirche im Dorf! Synodalität und Mitverantwortung in der Pfarrei.“ in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Regensburg. Referent war Alexander Lindl von der Universität Würzburg, der sein Studium der Theologie vor einem Jahr in Regensburg abgeschlossen hat und nun an seiner Promotion im Fach Kirchenrecht arbeitet.

    Er machte uns anhand des Kirchenrechts und anderer lehramtlicher Dokumente deutlich, was ein Pfarrgemeinderat ist, was Synodalität ist und wie wir in der Pfarrei Chancen haben uns miteinzubringen und etwas zu bewegen. Wir erfuhren, welche Umstände und Entwicklungen in der Kirchengeschichte und in der Geschichte des kanonischen Rechts zu der heutigen Situation geführt haben.

    Eines wurde dabei besonders deutlich: Im Bistum Regensburg wäre die richtige Bezeichnung für „Pfarrgemeinderat“ eigentlich „Pfarrpastoralrat“. Der Unterschied liegt darin, dass der Pfarrgemeinderat, wie es ihn in 26 der 27 Bistümer Deutschlands gibt, nicht nur ein beratendes, sondern auch ein beschließendes Gremium ist. Der Pfarrpastoralrat, wie es ihn seit 2005 in unserem Bistum gibt, hat dagegen ausschließlich eine beratende Funktion.

    Es entzündete sich eine intensive Diskussion darüber, wie wir hier vor Ort in unserer Pfarreiengemeinschaft und darüber hinaus etwas bewegen können. Die im Publikum anwesende Professorin für Kirchenrecht, Frau Dr. Sabine Demel, ermutigte dazu, immer wieder und unermüdlich deutlich zu machen, was uns bewegt – in der Hoffnung, dass dieses stete Bemühen irgendwann auf offene Ohren trifft. Sehr ermutigend waren dabei die Ausführungen des Referenten, der uns deutlich machte, was der sogenannte „sensus fidelium“, der „Glaubenssinn der Gläubigen“ ist: Wir alle gehören durch die Taufe zu Christus als Glieder des priesterlichen, prophetischen und königlichen Volkes Gottes. Gemeinsam als Volk Gottes können wir in Überzeugungen des Glaubens nicht irren. Wir alle sind also beteiligt an der Ausprägung unseres Glaubens und sind dazu berufen, daran mitzuwirken.

    Es war ein spannender, diskussionsfreudiger und Mut machender Abend, der uns in unserem Zusammenwirken als Volk Gottes auf jeden Fall gestärkt hat.

    Unser großer Dank gilt dem Referenten Herrn Alexander Lindl für seinen interessanten und erhellenden Vortrag, Herrn Roland Preußl, Geschäftsführer der KEB Regensburg-Stadt, für die Organisation und Frau Professorin Demel für ihre mutmachenden und aufrüttelnden Beiträge.