Barrierefreiheit Einstellungen

  • Adventskalender Tuerchen 05
  • Adventskalender Tuerchen 06
  • Adventskalender Tuerchen 07
  • Adventskalender Tuerchen 08
  • Adventskalender Tuerchen 09
  • Adventskalender Tuerchen 10
  • Adventskalender Tuerchen 11
  • Adventskalender Tuerchen 12
  • Adventskalender Tuerchen 13
  • Adventskalender Tuerchen 14
  • Adventskalender Tuerchen 15
  • Adventskalender Tuerchen 16
  • Adventskalender Tuerchen 17
  • Adventskalender Tuerchen 18
  • Adventskalender Tuerchen 19
  • Adventskalender Tuerchen 20
  • Adventskalender Tuerchen 21
  • Adventskalender Tuerchen 22
  • Adventskalender Tuerchen 23
  • Adventskalender Tuerchen 24
  • Adventskalender Tuerchen 01
  • Adventskalender Tuerchen 02
  • Adventskalender Tuerchen 03
  • Adventskalender Tuerchen 04

Gott Vater mit Herz und Ring im roten Feld des Fastentuchs
Gott Vater mit Herz und Ring im roten Feld des Fastentuchs

4. Fastensonntag: "Gleichnis vom verlorenen Sohn"

  • 30.03.2025 | Hl. Dreifaltigkeit | Fastentuch Laetare Lk 15, 1-32

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn bzw. dem barmherzigen Vater ist Ihnen sicherlich bekannt. Der jüngere Sohn verlangt zu Vaters Lebzeiten sein Erbe, verprasst es relativ schnell und steht mittellos und alleine da.

Der Vater nimmt ihn mit offenen Armen wieder auf – er geht ihm sogar entgegen – küsst ihn - „mein Sohn“, stattet ihn mit Gewand, Sandalen, sowie Siegelring (Symbole der Sohnschaft) aus und gibt ein rauschendes Fest für ihn.

Sein älterer Sohn kommt in der Zwischenzeit von der Arbeit und hört das Feiern bereits von weitem – er geht nicht zum Fest und bleibt anscheinend misstrauisch und beleidigt draußen. Auch ihm geht der Vater entgegen und redet ihm gut zu. „Alles was mein ist, ist auch dein.“ (Lk 15,31c)

Beide Brüder/Söhne sind verloren gegangen: der jüngere im wilden Treiben und der ältere im Alltag. Beide Kinder sieht der Vater, geht ihnen entgegen und nimmt sie an – jeden in der Art, die er braucht.

Die Liebe des Vaters wird deutlich durch seine Zuwendung, durch sein entgegengehen. Die geöffneten Arme des Vaters werden auf dem Fastentuch betont durch das große Herz, ja seine weit geöffneten Arme zeugen von seinem großen Herzen. Die rote Farbe des Herzens und des Hintergrundes steht für Liebe und Zuneigung. Der Vater kommt aus der Liebe und gibt diese weiter an seine Kinder – egal in welcher Lebenssituation sie gerade stecken!

Die Figur des Vaters ist BLAU – gehen Sie die Diagonale nach oben rechts: der blaue Himmel mit Gott Vater, der aus der Wolke spricht und unten links der Vater auf Erden, der uns entgegengeht mit weit geöffneten Armen.

In der Hand des Vaters glitzert der Ring. Der Ring ist in der Bibel ein Symbol für ewige Treue, einen Bund, ein Gelübde, eine Gemeinschaft.

Gott Vater schließt einen Bund der Liebe und Freundschaft mit seinen Kindern – mit MIR – er geht mir mit weit geöffneten Armen entgegen und streckt mir diesen Bündnisring entgegen:

Nehme ich ihn an?

Bin ich mir dieses Liebesbundes mit Gott bewusst?