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100 Jahre Kolpingfamilie Regensburg-Steinweg: Die Fahnenabordnungen vor der Bergkirche Hl. Dreifaltigkeit
100 Jahre Kolpingfamilie Regensburg-Steinweg: Die Fahnenabordnungen vor der Bergkirche Hl. Dreifaltigkeit

Ein Jahrhundert gelebte Gemeinschaft

  • 14.06.2026 | Kolpingsfamilie Regensburg-Steinweg | 100 Jahre Jubiläum

Mit einem feierlichen Gottesdienst und einem abwechslungsreichen Festprogramm feierte die Kolpingsfamilie Regensburg-Steinweg am 14. Juni 2026 ihr 100-jähriges Bestehen. Rund 110 geladene Gäste sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Politik, Vereinen und Verbänden folgten der Einladung und würdigten gemeinsam ein Jahrhundert gelebter Kolpinggemeinschaft.

Gut besuchter Festgottesdienst

Den Festgottesdienst in der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit zelebrierten Pfarrer Nikolaus Grüner, Präses der Kolpingsfamilie Regensburg-Steinweg, gemeinsam mit Stadtpfarrer Josef Eichinger von der Pfarrei Reinhausen-Sallern sowie Pfarrer Michael Alkofer, Präses des Kolpingbezirks Regensburg. Für die feierliche musikalische Gestaltung sorgte die Trachtenkapelle „Regensburg Stamm“ e. V., die den Gottesdienst, den anschließenden Festzug sowie die Feier im Spitalkeller begleitete.

In seiner Predigt verglich Pfarrer Nikolaus Grüner die Kolpinggemeinschaft mit einem Veilchen, das sich in die Eiswüste des Nordpols verirrt hatte und dort mit seiner Farbe und seinem Duft für Aufregung sorgte. Aus etwas scheinbar Kleinem könne so etwas ganz Großes entstehen.

Festumzug von der Bergkirche in den Spitalkeller

Nach dem Gottesdienst zog die Festgemeinschaft gemeinsam über den Dreifaltigkeitsberg zum Spitalkeller. Begleitet von der Blasmusik boten die 16 Fahnenabordnungen der Kolpingsfamilien des Bezirks Regensburg, die Fahnenabordnung des KDFB Frauenbundes Steinweg sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden und Einrichtungen der Pfarreiengemeinschaft Steinweg–Stadtamhof–Winzer ein eindrucksvolles Bild gelebter Gemeinschaft und machten die Verbundenheit der Kolpingsfamilien in Regensburg sichtbar.

Festreden und geselliges Beisammensein

Im Spitalkeller begrüßte der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Regensburg-Steinweg, Maximilian Steinkirchner, die Festgäste und blickte auf die bewegte Geschichte des Vereins zurück. Anschließend würdigten Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger, Pfarrer Michael Alkofer, Kathrin Zellner vom Kolping-Bundesvorstand, Markus Neft, Sekretär des Kolping-Diözesanverbandes Regensburg, sowie Herbert Lorenz, Bezirksvorsitzender Regensburg, in ihren Grußworten das langjährige Engagement der Kolpingsfamilie für Kirche, Gesellschaft und das Ehrenamt.

Alle Rednerinnen und Redner verstanden es nicht nur die Bedeutung der Kolpingfamilie hervorzuheben, sondern mit launigen Einwürfen auch die anwesenden Gäste bestens zu unterhalten.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger bemerkte augenzwinkernd, „es werde langsam Zeit, einen festen Parkplatz zu bekommen – so häufig sei er in den vergangenen Wochen in der Pfarrei und bei Kolping gewesen.“
Kathrin Zellner zu Thomas Burger: „Während Sie um einen Parkplatz kämpfen, werde ich ja nicht einmal zum Bergfest eingeladen.“
Markus Neft: „Nachdem in der Predigt und durch Max alles, was ich sagen wollte, bereits gesagt wurde, überspringe ich einfach die ersten Seiten, um Euch nicht zu langweilen.“
Herbert Lorenz: „Von meiner Seite ist es jetzt ganz schwierig, das letzte Grußwort zu sprechen. Der Schweinebraten ist fertig, alle warten aufs Essen – und er muss jetzt noch labern.“

Ein besonderer Höhepunkt war die Übergabe des Ehrendiploms zum 100-jährigen Bestehen durch Kathrin Zellner im Namen des Kolping-Bundesvorstandes. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Kolpingwerk das jahrzehntelange Engagement der Kolpingsfamilie Regensburg-Steinweg und ihren Beitrag zum Verband.

Im Anschluss lud die Kolpingsfamilie alle Gäste zu einem gemeinsamen Mittagessen im Spitalkeller ein. Wirt Stefan Dannert und sein Team sorgten für die Bewirtung der Festgesellschaft. Bei guten Gesprächen, vielen Begegnungen und zahlreichen Erinnerungen klang die Jubiläumsfeier in geselliger Atmosphäre aus.

Die Kolpingsfamilie Regensburg-Steinweg bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden, den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie allen Gästen, die zum Gelingen dieses besonderen Jubiläums beigetragen haben. Gemeinsam wurde nicht nur auf 100 Jahre Vereinsgeschichte zurückgeblickt, sondern auch ein sichtbares Zeichen für eine lebendige Kolpinggemeinschaft in Regensburg gesetzt.

Ein Blick in die Zukunft

Zum Abschluss brachte Vorsitzender Maximilian Steinkirchner den Blick in die Zukunft auf den Punkt:

"Großer Dank und Anerkennung gilt all den Schwestern und Brüder, die die Ideen Aldolph Kolpings als Richtschnur nahmen und die Kolpingsfamilie mit großem Einsatz immer weitergeführt haben. Die Aufgaben für Christen, für die Pfarrei und für die Kolpingsfamilien werden aber nicht enden. Ich wünsche uns Mut, Gelassenheit, Durchhaltevermögen und den Segen Gottes für unsere Gemeinschaft."